Die Kryptographin
Der Roman spielt im München in den frühen 1950er Jahren und handelt von Margot, einer Studentin der Mathematik mit einer besonderen Begabung für Zahlen. Allein das wäre schon ungewöhnlich für die Zeit, in der Männer die Welt dominieren und Frauen außerhalb der Familie kaum eine Rolle spielen. Hinzu kommt jedoch noch ihre Gabe, Emotionen durch Farben zu sehen, zu erspüren, einer Form der Synästhesie.
In einer Welt, in der Schein mehr zählt als Sein, können gewisse Männer auf der Bühne der Politik nur überleben, wenn sie eine Frau am ihrer Seite haben, die mit der Kunst des schönen Scheins vertraut genug ist, um den männlichen Mangel an schönem Sein zu übertünchen.
Wenn man etwas wirklich will, kriegt man es hin. Egal, was die Welt einem einreden will. Wir sind alle viel stärker, als wir glauben.