Braunschweig – Tag 2
Tag 2 – Freitag – Operntag
Heute ist Operntag, Freischütz in der Burgoper, Problem: Burgoper heißt Open Air... Das Wetter ist seit Tagen mit heftig Regen für heute angesagt. Aber J. meinte schon: "Ab 19 Uhr wird es besser, dann zieht das Regengebiet weg." Nun gut, die Hoffnung stirbt zuletzt. Für den Fall, das dei Regenwolken es sich anders überlegen, haben wir vorgesorgt: Regenjacke, Regenhose, Müllbeutel für die Schule. Auch die Sitzkissen, die ich diesmal mitgebracht habe, werden in Müllbeutel gestopft.
Aber erstmal ist das Wetter gut, trocken. Also raus an die frische Luft für einen schönen Spaziergang um den Moorhüttensee. Auf schmalen Pfaden immer direkt am Wasser lang. Sicherheitshalber aber mit Regenjacke. Die wurde aber schon nach kurzer Zeit zu warm.
Auf dem Rückweg schnell noch ein Stop beim Bäcker und ein paar Brötchen fürs Mittag und ein Brot für morgen zum Mitnehmen eingekauft.
Nach dem Mittag gab es dann eine Runde Ricoche Robots. Chancen hatte ich nicht wirklich, aber ein paarmal war ich doch schneller, als mein Sohn. Mein Gehirn funktioniert also noch ganz gut. Eigentlich zur besten Kaffeezeit, 16:15 Uhr sind wir dann schon mal Richtung Abendessen gefahren. Es regnete auch immer mal wieder. Wir waren in der Taperia, in der wir auch schon im letzten Jahr sehr gut gegessen hatten. Wir waren die ersten Gäste und hatten das Gefühl, die Köche wurden dann schnell alarmiert... Es war wieder alles sehr lecker.Da wir so früh dran waren, konnten wir uns richtig Zeit lassen und die einzelnen Gerichte genießen. Später kamen dann auch andere Gaste, dort bereits reserviert hatten. Immer wieder schauten wir auf den Regen, der draußen teils heftig, teils nur leicht zu sehen war. Ein Gast bemerkte dies und sprach uns an, ob wir zum Magnifest wollten. J. entgegnete ihn, "Nein, besser". Der Gast stutzte und überlegte, schlimmer als Magnifest im Regen geht doch gar nicht. "Doch, Burgoper!". Aber auch er schaute auf sein Handy und versicherte, ab 19:20 Uhr wird es besser, hört der Regen auf, zieht das Regengebiet weiter. Trotzdem haben wir uns nach dem Essen zu den Regenjacken noch die Regenhosen angezogen und sind dann mit leichtem Niesel zur Straßenbahn getiegert. Auf dem Burgplatz noch Karten abholen und Programmhefte dazu, dann einen Unterstand such und die Zeit abwarten.
Und JA, das Wetter hielt sich an die Voraussagen: Es wurde trocken, wir bekamen Tücher, um die Sitze trocken zu wischen und konnten den Abend genießen. Diesmal war der Burgplatz nicht ganz ausverkauft. Gerade die günstigen Plätze waren vielfach noch leer. Wir hatten wieder sehr gut Plätze und konnten alles gut verfolgen. Einzig das Orchester und der Dirigent waren durch das Regendach über dem Orchestergraben für uns verdeckt. Auch wenn Der Freischütz für uns musikalisch nicht an Verdi und La Traviata heranreichte, die Akteure, allen voran Samiel waren einfach sehr gut. Es machte Spaß ihnen zuzusehen und zuzuhören, ihre Spielfreude zu sehen. Da freue ich mich schon auf das nächste Mal.